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Monat: September 2021

Alter Bahnübergang entfernt

Alter Bahnübergang entfernt

Im Rahmen der Asphaltarbeiten auf der Silcherstraße wurden nun auch die alten Gleise aus der Straße entfernt. Zurück bleibt eine graue, ebene Fläche zur primären Nutzung für den Autoverkehr. Das Christian-Lindner-Wahlplakat im Hintergrund grenzt dabei mit seinem Ausspruch schon fast an Realsatire, gekrönt durch das Vorfahrt-Schild im Vordergrund.

Im Vorfeld der Aktion wurde bereits im April das alte Lichtsignal entfernt. Damit ist auch unser Petitionsschild aus dem Vorjahr Geschichte – es hat damit auf den Tag genau elf Monate an seinem Platz gehangen (22.05.20 – 22.04.21) und auf das Projekt aufmerksam gemacht. Das Schild konnte jedoch noch rechtzeitig von unserem Vereinsmitglied Helmuth Etzler gerettet werden und wird in vielen Jahren sicher einmal im Museum als Zeugnis der Bürgerinitiative zu bestaunen sein 🙂

Weiterhin wurde auf dem „Eidechsenweg“ eine weitere Deckschicht aufgetragen. Das neue Material ist deutlich heller als der bisherige Asphalt, um Anforderungen an den Umweltschutz gerecht zu werden (s.a. >Anfrage Die LINKE an Amt für Verkehrswesen).

(Zum Vergrößern / Starten der Slideshow auf eines der Bilder klicken)

Was passiert eigentlich momentan?

Was passiert eigentlich momentan?

Zugegeben, nach der Anschubhilfe im letzten Jahr (Petition) und dem großen Teilerfolg Anfang diesen Jahres (Freigabe der Gelder für eine tiefergehende Machbarkeits-Untersuchung im Gemeinderat) ist es zunächst etwas ruhiger geworden, was öffentlichkeitswirksame Vereins-Aktivitäten angeht.

Trotzdem war das Kernteam auch im Sommer nicht untätig. Wir haben uns beispielsweise mit den Verantwortlichen des Amts für Straßenwesen getroffen und uns das geplante Vorgehen zur Machbarkeitsuntersuchung erläutern lassen, für welche die Gelder freigegeben wurden. In diesem Rahmen wurden auch die vorab zusammengetragenen Rechercheergebnisse (Kompaktversion s. hier) zu verwandten Projekten im Bundesgebiet übergeben, um die andernorts bereits vorhandenen durchweg positiven Erfahrungen und Erkenntnisse zur Verfügung zu stellen.

Das weitere Vorgehen sieht eine Beauftragung eines externen Ingenieurbüros durch das Amt vor. Das ausgewählte Büro überzeugt mit guten Referenzen im Bereich des Tunnelbaus und sogar mit Berührungspunkten zu anderen Umwidmungsprojekten. Ziel der Untersuchungen ist die Ermittlung der Kosten für die Umwidmung des Tunnels auf Basis angemessener Verkehrssicherungsmaßnahmen. Wir werden uns von Zeit zu Zeit über den Stand der Untersuchungen informieren lassen und hier berichten, wenn es neue Informationen gibt.